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Typische Hemmschwellen im Anforderungsmanagement

Allgemein

Stimmen aus der Praxis und jahrelanger Projekterfahrung im Bereich Entwicklung und Konstruktion.

In der Theorie klingt Anforderungsmanagement logisch. In der Praxis der Entwicklung und Konstruktion begegnen uns jedoch immer wieder die gleichen Vorbehalte. Meist sind dies keine Zeichen von Unwillen, sondern Resultate aus schlechten Erfahrungen mit starren Prozessen und unübersichtlichem Datei-Wildwuchs. Sicherlich spielt im technischen Bereich auch eine latente Abneigung von Ingenieuren und Technikern ggü. dem Verfassen von Texten eine Rolle.

Im Folgenden führen wir exemplarisch 10 typische Hemmschwellen – formuliert genau in dem Stil, wie man sie im Rahmen eines Meetings oder auf dem Flur hören würde - auf, und versuchen zu beschreiben, warum es sich lohnt, sie mit dem Engineering Toolbox Requirements Manager (ETRM) neu zu bewerten.


1. „Ich habe keine Zeit, Anforderungen einzutragen.“

Ein Projekt kann in manchen Unternehmen einfach gestartet werden und man freut sich über schnelle erste Entwürfe. Damit wird in den meisten Fällen jedoch einfach die Erhebung von Anforderungen übersprungen. Die Zeit ist damit aber tatsächlich nicht gespart, sondern mit einem Zuschlagsfaktor in Sachen Aufwand und Risiko in eine spätere Projektphase verschoben. Die meiste Zeit in technischen Projekten verschlingt das Klären von Missverständnissen, die bereits vor dem ersten Entwurf hätten ausgeräumt werden können.

  • Die Lösung: Der ETRM bietet eine niedrige Hemmschwelle für das Erfassen von Anforderungen - insbesondere durch die integrierten Vorlagen und die Möglichkeit, eigene Vorlagen zu verwalten. Er ersetzt das mühsame Formatieren von Dokumenten durch eine effiziente Erfassung. Wer Anforderungen strukturiert eingibt, spart die Zeit für spätere Iterationen im Entwurfsprozess.

2. „Der Kunde schickt dauernd neue Anforderungen – wie soll man da den Überblick behalten?“

Wer Anforderungen in statischen Dateien (Word/PDF) verwaltet, verliert bei der dritten Änderung zwangsläufig den Überblick. Das "Hin- und Herschicken" von Dateien ist die Geburtsstunde von Fehlern.

  • Die Lösung: Der ETRM dient als zentrale Instanz (Single Source of Truth). Statt Dateiversionen zu vergleichen, verwalten Sie Status und Änderungen direkt im System. Jede Änderung ist sofort für alle Beteiligten sichtbar – ohne E-Mail-Ping-Pong. Das Konzept des ETRM ist so ausgelegt, dass Sie keine Dokumente versenden müssen (Sie können die Anforderungsliste aber dennoch versenden, wenn Sie es wollen.)

Es muss nicht gleich eine Rakete sein: auch kleinere Projekte profitieren von Anforderungsmanagement.

3. „Die Anforderungen sind noch unklar, was soll ich denn da aufschreiben?“

Unklarheit ist kein Grund für Dokumentationsverzicht, sondern der wichtigste Grund für Dokumentation. Ein "noch offen" ist eine kritische Projektinformation, mit der zielgerichtet Diskussions- bzw. Klärungsbedarf sichtbar gemacht wird.

  • Die Lösung: Dokumentieren Sie den aktuellen Stand der Unklarheit. Sobald die Anforderung präzisiert wird, lässt sie sich im Tool schärfen. So wird das Tool zum lebenden Protokoll Ihrer technischen Klärung.

4. „Ich brauche keine Anforderungen, bei uns weiß jeder, was er zu tun hat.“

Diese Aussage ist der große Bruder von Punkt 3. Die Annahme, dass jeder weiß, was er zu tun hat, funktioniert in eingespielten Konstellationen, aber hält nur so lange, wie das Team klein bleibt und niemand das Projekt verlässt.

  • Die Lösung: Der ETRM macht implizites Wissen explizit. Er sichert das Know-how Ihres Unternehmens und sorgt dafür, dass neue Kollegen oder externe Partner in kurzer Zeit produktiv werden können.

Eingespielte Teams können fehlendes Anforderungsmanagement bis zu einem bestimmten Level kompensieren.

5. „Ich kann hier gar keine Bilder hochladen.“

Das ist eine bewusste Entscheidung für Ihre Projektqualität. Bilder in Anforderungen bergen oft ein Risiko: Sie zeigen meist mehr Aspekte, als im Begleittext tatsächlich als verbindliche Anforderung definiert wurden. Dies führt zu Interpretationsspielräumen („War die Farbe auf dem Foto jetzt auch eine Anforderung oder nur das Prinzip?“).

  • Die Lösung: Die Einschränkung auf Text erzwingt inhaltliche Klarheit. Bilder können separat abgelegt und im Text referenziert werden. So stellen Sie sicher, dass jede Anforderung präzise ausformuliert ist und nicht durch "schmückendes Beiwerk" in einem Bild verwässert wird.

6. „Mir reicht ein Excel-Dokument, auf das alle zugreifen können.“

Excel ist eine Tabellenkalkulation, kein Datenbank-Tool für Texte. Gleichzeitiges Bearbeiten, Versionskonflikte und das Fehlen einer echten Historie machen Excel zum Risiko für komplexe Konstruktionsprojekte.

  • Die Lösung: Der ETRM bietet echte Kollaboration. Er ist darauf ausgelegt, dass Texte wachsen, kommentiert und revisionssicher verwaltet werden – ohne dass die Datei "gesperrt" ist oder Daten überschrieben werden.

7. „Ich kann doch nicht meine sensiblen Daten in so ein Tool eingeben!“

Die Angst vor der Cloud ist oft unbegründet, wenn man sie mit der Alternative vergleicht: Unverschlüsselte E-Mails mit Lastenheften im Anhang, die auf unzähligen Endgeräten und Servern liegen.

  • Die Lösung: Der ETRM nutzt moderne Sicherheitsstandards. Ihre Daten sind in einer professionell verwalteten Umgebung sicherer als in jedem Postausgang oder auf ungesicherten Netzlaufwerken.

8. „Am Ende zählt nur, was im Vertrag steht.“

Vollkommen richtig. Die Praxis zeigt jedoch, dass den Entwicklungsteams häufig gar nicht bekannt ist, was im Vertrag steht. Und genau deshalb brauchen Sie ein Werkzeug, das Ihnen hilft, die Verpflichtungen eines Vertrags durch Anforderungsmanagement so präzise zu handhaben, dass es später keinen Raum für juristische Auseinandersetzungen gibt.

  • Die Lösung: Nutzen Sie den ETRM, um Ihre technischen Anforderungen auf ein vertragsreifes Niveau zu heben. Am Ende steht eine klare, textbasierte Dokumentation, die jeder Prüfung standhält.

Der Weg vom Vertrag bis zum fertigen Produkt ist lang und von Iterationen geprägt.

9. „Wir hatten schon mal ein Tool – das hat die Arbeit auch nicht erleichtert.“

Realität: Viele Tools scheitern an ihrer eigenen Komplexität. Wenn man ein Studium braucht, um eine Software zu bedienen, wird sie im stressigen Projektalltag schnell zum Hindernis und endet als „Datenfriedhof“.

  • Die Lösung: Der ETRM verfolgt den Ansatz des Minimalismus. Wir haben auf unnötigen Ballast verzichtet und uns auf die Kernbedürfnisse von Ingenieuren konzentriert: Struktur, Geschwindigkeit und Klarheit. Unser Ziel ist es nicht, Ihre Arbeitsweise zu verkomplizieren, sondern das bewährte Prinzip des Lastenhefts digital so einfach abzubilden, dass das Tool Ihnen den Rücken freihält, statt selbst zum Projekt zu werden.

10. „Dann läuft alles perfekt, wenn ich den ETRM benutze?“

Tja, schön wär's. Wenn Sie sich einen professionellen Hobel kaufen, können Sie dann gleich einen perfekten Schreibtisch zimmern? (Also falls Sie Tischler sind, denken Sie sich ein anderes Beispiel...)

  • Das Werkzeug: ETRM ist ein spezialisiertes Werkzeug, dass Ihnen für das Anforderungsmanagement angepasste Funktionen bietet. Es erleichtert Ihnen den Einstieg in das Anforderungsmanagement, es hilft Ihnen dabei, Änderungen sichtbar zu machen und zu verfolgen und Ihre Stakeholder auf dem Laufenden zu halten. Anforderungsmanagement lebt vom Input der Beteiligten.


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